Radtour 1999: Heidelberg - Passau


Tour-Daten der 3. Etappe:

Zeitraum: 03.07.1999 - 10.07.2000, davon 7 Fahrradtage
Streckenlänge: 660 km


Einzeletappen:

1. Tag: Ankunft Heidelberg mit der Bahn, Hirschhorn, Eberbach, Gundelsheim, Bad Wimpfen
2. Tag: Bad Wimpfen, Neudenau, Möckmühl, Jagsthausen, Krautheim, Dörzbach, Mulfingen, Langenburg
3. Tag: Langenburg, Schrozberg, Rothenburg o.d. Tauber, Leutershausen, Muhr a. See
4. Tag: Muhr a. See, Gunzenhausen, Treuchtlingen, Pappenheim, Eichstätt
5. Tag: Eichstätt, Beilngries, Dietfurt, Riedenburg, Kelheim, Regensburg
6. Tag: Regensburg, Straubing, Bogen, Deggendorf
7. Tag: Deggendorf, Passau


Tourkarte:


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Tourbericht:

Unsere alljährliche Radtour startete dieses Jahr in Heidelberg (dem Endpunkt der letztjährigen Etappe). In der Woche vom 3. bis zum 10. Juli 1999 sollte uns die Tour diesmal über rund 660 km bis nach Passau führen.

--- 1. Tag ---

Start der diesjährigen Etappe am Heidelberger Bahnhof.

Mit von der Partie ist auch dieses Jahr im Trikot der Deutschen Telekom Falko S.: "Bei der Tour in Frankreich sind mir zu viele Dopingkontrollen, deshalb fahre ich hier mit."

Während Marion, Falko und Wolfhard schon am Vorabend angereist waren, haben Danni und ich die halbe Nacht im Zug verbracht, um ziemlich gerädert, aber pünktlich am Samstag Morgen zum Tourstart einzufahren.

Die ersten drei Tage war das Wetter noch überaus schön - anders ausgedrückt: unerträglich heiß. Zunächst fuhren wir gemütlich am Neckar entlang. Zur Abwechslung gab es zwischendurch auch Mal eine kleine Fährpassage (Bild).
Unsere erste richtige Pause legten wir in Hirschhorn am Neckar ein (Bild). Im Ort haben wir einen schönen Biergarten entdeckt, doch davon berichte ich erst beim nächsten Bild ...

Unsere Pause in Hirschhorn. Das Weißweinschorlen-Wetttrinken hat eindeutig Wolfhard gewonnen, der sich sogar noch seine Fahrradflasche damit abfüllen ließ.

Bei der brütenden Hitze taten die alkoholhaltigen Kaltgetränke unserem Fortkommen nicht wirklich gut. Danach ging es weiter nach Bad Wimpfen, wobei unsere Geschwindigkeit immer weiter absank.

Unser Tagesziel, Bad Wimpfen, haben wir aber dennoch erreicht.

--- 2. Tag ---

Am nächsten Tag führte uns die Strecke an der Jagst entlang. Nach einigen anstrengenden Kilometern bei glühender Hitze auf dem Fahrrad war dann bei erstbester Gelegenheit erstmal eine kleine Abkühlung für die Füße in der Jagst fällig (Bild).

Dieser Tag endete nach einer Bergetappe vor Langenburg wieder mit der Hotelsuche: "Aber günschtig soll es sein."

In Langenburg haben wir die definitiv heißeste Nacht der Tour erlebt. Bei den tropischen Temperaturen lagen unsere Zimmer direkt und schlecht gedämmt unter dem Dach. An Schlaf war hier erstmal nicht zudenken. Um uns wenigstens etwas Kühle einzubilden, haben wir die Bettwäsche in kaltem Wasser getränkt. Kurzfristig war es so erträglich.

--- 3. Tag ---

Am nächsten Morgen wollten wir uns beim Frühstück noch in der Pension fotografieren lassen. Ein anderer Gast entpuppte sich (nach eigener Aussage) als Fotograf. Doch dessen Bilder stelle ich hier lieber nicht ein. Obwohl, wenn man alle Bilder aneinander legt, ist doch irgendwie alles drauf.

Nach dem Frühstück in Langenburg sind wir am nächsten Morgen der Hohenzollernroute bis Rothenburg gefolgt.

Nach der kräftezehrenden Bergwertung vor Rothenburg a.d. Tauber war eine ausgiebige Mittagspause mit Stadtrundgang (Bild) nötig, bevor es weitergehen konnte.

Heute ging es noch den Alttalweg entlang zur Altmühl. Kurz vor Gunzenhausen gab es das erste Gewitter, das eine dramatische Wetteränderung angekündigt hat, so dass wir schnell noch eine Unterkunft suchen mussten. Diesmal kein Preis-cut-off möglich.

--- 4. Tag ---

Das schöne Wetter war nun vorbei. An der Altmühl entlang ging es bis Eichstätt mit einigen längeren Regenpausen. Insgesamt nur eine kurze Etappe, die wir mittlerweile nur noch zu viert mit vielen Unterbrechungen zurück legten. Als gefährlich und schmerzhaft hat sich die nasse Holzbrücke vor Eichstätt erwiesen... Demnächst passe ich besser auf.

--- 5. Tag ---

Nach einem umfangreichen und leckeren Frühstück haben wir uns am nächsten Morgen wieder auf unsere Räder geschwungen. Der weitere Weg führte entlang der Altmühl. Als Bauingenieure waren wir besonders an der neuen, elegant geschwungenen Holzbrücke über die Altmühl bei Essing interessiert, die Falko sogleich mit tatkräftiger Unterstützung fotografiert hat (Bild).

Ansonsten sollte der 5. Tag unser anstrengendster werden. Erst sind wir am Donaubruch bei Kehlheim noch zur Befreiungshalle für ein Beweisfoto heraufgeradelt. Allerdings fast ganz umsonst, denn die Befreiungshalle war leider schon geschlossen.

Danach haben wir noch vom Ehrgeiz getrieben versucht, entlang der Donau bis nach Regensbug zu kommen. Schließlich haben wir die Tagesetappe in einem Vorort von Regensburg beendet. Hier war es wirklich schwierig noch ein Zimmer zu ergattern und anschließend unser Abendessen zu ergattern: Was heisst schon Ruhetag? Letztlich haben wir dann in einer Art Autobahnraststätte zu Abend gegessen.
--- 6. Tag ---

Am nächsten Morgen sind wir noch in die Innenstadt von Regensburg gefahren und haben uns wenigstens noch den Dom angeschaut. Ansonsten führte uns der Weg immer entlang der Donau bis nach Deggendorf. Hier haben wir die letzte Absteige erwischt. Beim Duschen fiel fast die Tapete von den Wänden. Dafür haben wir aber zum Abendessen noch einen gemütlichen Italiener entdeckt.

--- 7. Tag ---

In strömendem Regen mussten wir die siebte Etappe nachmittags in Passau abbrechen. Wütend und deprimiert vom Regen haben wir aber einen cut-off von 35% im Hotel rausgehandelt: Tourrekord. Alle Versuche am nächsten Tag noch nach Linz aufzubrechen scheiterten am schlechten Wetter. Somit geht es nächstes Jahr wieder von Passau weiter...

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Letzte Änderung: 26.06.2011