Nach der Mittagspause mussten wir frisch gestärkt den zweiten größeren Anstieg nach Hochdahl schaffen. Die weitere Streckenführung der Kaiserroute führte am Stadtrand von Hilden entlang. Zwischen Richrath und Baumberg haben wir uns an einem Baggersee mit Wasserskilift eine Kaffeepause gegönnt. Danach ging es weiter zum Rhein, den wir mit der Fähre nach Zons überquert haben. Auf der linken Rheinseite sind wir noch bis nach Nievenheim gefahren, wo wir angefangen haben, uns eine Unterkunft für die Nacht zu suchen.
Beim gemütlichen Frühstück in unserer Ferienwohnung am nächsten Morgen hat uns die Nachricht von Prinzessin Dianas plötzlichem Tod überrascht. Unsere Radtour ging weiter Richtung Rommerskirchen. Vor Butzheim haben wir auf einem Feldweg entlang des Stommelner Baches eine Abzweigung verpasst und uns ziemlich verfahren. Den richtigen Weg haben wir aber doch noch gefunden und sind am Kraftwerk in Neurath vorbei zur Erft gestoßen.
Die Strecke an der Erft hat uns gut gefallen, der Ausblick auf den Baunkohle-Tagebau Fortuna-Garsdorf bei Bedburg war sehr beeindruckend. In Bedburg haben wir dann auch die Mittagspause des zweiten Tages eingelegt. Danach sind wir nur noch bis Bergheim gefahren, schließlich mussten wir mit der Bahn ja auch noch zurück
Unser eigentliches Ziel haben wir innerhalb der zur Verfügung stehenden anderthalb Tage somit nicht erreicht. Dafür haben wir uns aber fest vorgenommen, nächstes Jahr ab Bergheim weiterzuradeln.