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Radtour 2007: Dublin - Osoyro


Tour-Daten der 10. Etappe:

Zeitraum: 02.08.2007 - 17.08.2007, davon 12 Fahrradtage
Streckenlänge: 933 km, Gesamtanstieg: 5080 hm


Einzeletappen:

*** Anreise mit dem Flugzeug Frankfurt - Dublin *** - Holiday Inn Express Hotel
1. Tag: Dublin, Naul, Drogheda, Collon, Lobinstown, Nobber, Kingscourt, Shercock - 103 km, 625 hm, max.: 169 m ü. NN - gpsies.com
2. Tag: Shercock , Castleblayney, Keady, Market Hill, Gilford, Blackskull, Hillsborough, Lisburn, Belfast - 132 km, 590 hm, max.: 230 m ü. NN - Holiday Inn - gpsies.com
3. Tag: Belfast, Stranraer, Ballantrae, Lendalfoot, Girvan - 55 km, 275 hm, max.: 184 m ü. NN - gpsies.com
4. Tag: Girvan , Maidens, Dunure, Ayr, Troon, Irvine, Ardrossan, Seamill, Fairlie, Largs - 110 km, 270 hm, max.: 135 m ü. NN - gpsies.com
5. Tag: Largs , Gourock, Dunoon, Hunter's Quay, Strachur, Cairndow, Inveraray - 85 km, 340 hm, max.: 119 m ü. NN - Inveraray Youth Hostel - gpsies.com
6. Tag: Inveraray, Cladich, Lochawe, Taynuilt, Glen Lonan, Oban - 65 km, 470 hm, max.: 215 m ü. NN - gpsies.com
7. Tag: Oban , Connel, Barcaldine, Creagan, Duror, Kentallen, N. Ballachulish, Fort William - 72 km, 280 hm, max.: 61 m ü. NN - Clan MacDuff Hotel - gpsies.com
8. Tag: Fort William, Gairlochy, Bunarkaig, Kilfinnan, Laggan, Fort Augustus, Invermoriston, Lewiston - 89 km, 370 hm, max.: 112 m ü. NN - gpsies.com
9. Tag: Lewiston, Drumnadrochit, Glen Convinth, Beauly, Dingwall, Evanton, Dalnavie, Bonar Bridge, Lairg - 106 km, 710 hm, max.: 262 m ü. NN - gpsies.com
10. Tag: Lairg, Altnaharra, Syre, Bettyhill, Strathy - 91 km, 450 hm, max.: 264 m ü. NN - gpsies.com
11. Tag: Strathy, Melvich, Thurso, Scrabster - 38 km, 320 hm, max.: 104 m ü. NN - gpsies.com
12. Tag: Bergen, Nesttun, Valle, Softeland, Osoyro - 37 km, 380 hm, max.: 156 m ü. NN - Hotel Solstrand - gpsies.com
*** Regenpause und Tourabbruch in Bergen *** - Hotel Solstrand
*** Regenpause und Tourabbruch in Bergen *** - Hotel Hanseatic
*** Rückreise mit der Fähre über Dänemark ***


Tourkarte:


Tourbericht:

Viel vorgenommen hatten wir uns für unsere diesjährige Radtour: Schließlich radelten wir nun schon im 10. Jahr durch Europa. Die 100. Tagesetappe und der 10.000 Tourkilometer sollten geschafft werden. Zumindest den 10.000. Tourkilometer konnten wir nicht erreichen. Das schlechte Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung, so dass wir nur bis Osoyro statt wie zuerst geplant nach Oslo kamen. Klingt ja zumindest fast ähnlich.

--- Anreisetag ---

Der erste Skandal ereignete sich bereits am Frankfurter Flughafen. Wie bisher üblich flogen wir mit Lufthansa nach Dublin. Obwohl wir inklusive Fahrradmitnahme gebucht hatten und die Fahrradmitnahme neben den an Bord üblichen Erfrischungen in unseren Reiseunterlagen aufgeführt war, weigerte sich das Bodenpersonal, unsere Räder ohne einen Extrazuschlag von 40 Euro pro Fahrrad mitzunehmen. Entgegen unseren guten Erfahrungen in den Vorjahren sollten die Räder nun nicht mehr aufs Freigepäck angerechnet werden. Gegen diese Form des Abkassierens und die Arroganz der zuständigen Flight-Managerin ("Ich habe gleich Feierabend", "Im ganzen Flughafen gibt es keinen Lufthansa-Mitarbeiter der über mehr Kompetenz verfügt, als über 2 kg zusätzliches Freigepäck entscheiden zu dürfen.") konnten wir uns auch in einer 90-minütigen Diskussion nicht wehren. Widerwillig haben wir bezahlt und den Flughafen Dublin schließlich am Donnerstagabend gegen 23 Uhr erreicht.

--- 1. Tag ---

Nach einer Übernachtung im Holiday Inn Express Hotel machten wir uns am nächsten Morgen bei bewölktem Himmel auf den Weg. Wir wussten noch nicht, dass dieser Tag immerhin einer von nur drei regenfreien Tagen bleiben sollte.

Den Flughafen von Dublin haben wir dieses Mal nordöstlich umfahren, so dass wir mit der letztjährigen Etappe den gesamten Flughafen quasi einmal umrundet haben.

Bis zur Mittagspause in Drogheda fuhren wir über die R 108. Schon nach der kurzen Strecke mit einigen Schlaglöchern lief mein Vorderrad recht unruhig und gab scheppernde Geräusche von sich. Im Fahrradladen von Drogheda konnte man mir zwar die erste Sorge, dass die Achse angebrochen sei, nehmen, doch richtig weiterhelfen wollte man uns nicht.

Dem eher mittelmäßigen Essen in einem Selbstbedienungsrestaurant mussten wir noch einen kurzen Aufenthalt in einer Bäckerei folgen lassen. Frisch gestärkt machten wir uns auf die Weiterreise über die R 168 und R 162 nach Kingscourt und schließlich zu unserem Etappenziel Shercock. Hier haben wir ein recht gutes Bed & Breakfast gefunden, jedoch war die Abendessenauswahl recht dürftig. Es gab nur eine Hamburger- und Frittenschmiede.
--- 2. Tag ---

Der nächste Tag fing gut an. Beim ersten Blick aus dem Fenster nur strahlend blauer Himmel und keine Wolke am Himmel zu entdecken. Also perfektes Kaiserwetter für die insgesamt 100. Tagesetappe. Schon während des Frühstücks verschlechterte sich die Lage. Bis wir auf den Rädern waren, hatte sich der Himmel schon zur Hälfte wieder zugezogen.

Wir folgten der Strecke über die R 181 (später B 32) nach Nordirland. In der Hoffnung ein schönes Grenzfoto schießen zu können, waren wir überrascht, als wir kurz vor Keady realisierten, dass wir die Grenze schon lange passiert hatten. Es gab einfach kein Schild oder sonstigen Hinweis auf den Grenzübertritt von Irland nach Nordirland.
Im Fahrradgeschäft von Keady (Boyd's Cycles) konnte ich schließlich mein Vorderrad reparieren lassen. Wobei die Reparatur eigentlich nur aus einer intensiven Reinigung und neuen Schmierung der Achse bestand. Zu meiner Freude gab es für weitgereiste Fahrradfahrer einen Rabatt auf den Reparaturpreis von 100 %.

Von derart kundenfreundlicher Preisgestaltung konnten wir natürlich nicht immer ausgehen. Am gegenüberliegenden Kinder-Geldautomat (rollstuhlgerechte Höhe) hat Falko uns dann doch lieber noch pfundweise mit frischem Geld versorgt.

Bis zum Mittagessen fuhren wir weiter über die B 3 nach Market Hill. Mit der Erfahrung vom Vortag haben wir unser Essen hier lieber gleich beim Bäcker besorgt. Warme Blätterteigtaschen mit Wursteinlage und jede Menge süßes Gedöns.
Nach dem Essen haben wir uns über kleinere Straßen und Wirtschaftswege über Lawrencetown nach Hillsborough durchgeschlagen. Der Umweg über Hillsborough hatte den Vorteil, dass wir die stark befahrene A 1 gleich zweimal queren mussten.

Aber im dortigen Tourismusbüro haben wir auch eine Broschüre über einen Radweg vom benachbarten Lisburn bis in die Innenstadt von Belfast bekommen. Die Strecke bis zum Radwegeinstieg in Lisburn hat sich allerdings als wahre Fahrprüfung im Großstadtverkehr erwiesen. Entlang der A 1 waren insgesamt drei teilweise mehrspurige Kreisverkehre zu meistern.

Ausreichende Entschädigung boten die etwa 25 km auf dem Radweg (National Cycle Route N 9) nach Belfast, die schön im Grünen entlang eines Flusses führten (Bild). Die Idylle wurde leider nur durch den einige Kilometer vor Belfast einsetzenden Regen getrübt. Für die letzten Kilometer wollten wir uns aber auch nicht mehr regenfest umziehen, so dass wir regennass in unseren engen Fahrradtrikots und -hosen in Belfast eingefahren sind. Das anfangs als Musikspektakel eingeordnete Stadtfest entpuppte sich nach entsprechend positiven Reaktionen auf unsere Kleidung sowie Demotransparenten als Gay-Parade.

Auch wegen des zeitgleich stattfindenden George Michael Konzertes waren die Hotels in Belfast quasi ausgebucht. Uns blieb nur das oberste Preissegment übrig, wo man uns aber immerhin noch ein Zimmer im Holiday Inn vermitteln konnte. Dort entpuppte sich das dritte Bett als recht einfaches Klappbett, so dass wir zur ersten Bettenverlosung der diesjährigen Tour kommen mussten. Durch Ziehen der Niete habe ich mir die Übernachtung auf dem Klappbett gleich gesichert. Schließlich handelte es sich hier um ein vergleichsweise gutes Zustellbett, wie sich später noch herausstellen sollte.

Das Ende der 100. Tagesetappe haben wir schließlich bei einer italienischen Pizza und gutem Tiramisu würdig gefeiert. Vor dem Schlafen gehen haben wir uns noch die Wettervorhersage angeschaut. In dem Abschnitt unserer morgigen Etappe war von "Heavy Rain" die Rede.
--- 3. Tag ---

Das bestimmt gute Frühstück im Holiday Inn mussten wir aufgrund der frühen Fährfahrt ausfallen lassen. Stattdessen gab es um 6 Uhr nur Toast mit Marmelade. Um 7 Uhr mussten wir schließlich bei der schon am Vorabend ausgekundschafteten Fährgesellschaft in 5 km Entfernung aufkreuzen.

Wir waren nicht die einzigen Gäste, die von Belfast nach Stranraer übersetzen wollten. Die nordirischen Fans von Celtic Glasgow fuhren in ihren grün und weiß gestreiften Trikots ebenfalls mit dieser Fähre zu ihrem Spiel. Auch als durchaus fußballinteressierter Mensch war ich allerdings überrascht, wie viel Bier manch irischer Fan morgens um halb 8 schon trinken kann. Ekelig.

Der Regen vom Vortag hatte noch nicht ausgesetzt und uns auch bei unserer Ankunft in Schottland sofort empfangen. Um nicht gleich am Anfang unserer diesjährigen Fahrradtour zuviel Zeit zu verlieren, haben wir uns regenfest angezogen und uns anschließend trotz des Regens auf den Weg gemacht. Die geplante Strecke führte an der Küste entlang von Stranraer nach Norden.

Die Bedeutung von "Heavy Rain" sollten wir im Laufe des Tages noch erfahren. Der Regen wurde immer stärker und setzte uns mit dem aufpeitschenden Wind im Laufe des Vormittags immer mehr zu. Als erste war meine etwa 1 Jahr alte McKinley Regenjacke Aquamax 5.4 mit einer angeblichen Wasserdichtheit bis 5,4 m Wassersäule und angeblich doppelt verschweißten Nähten undicht. Diese Regenjacke ist völlig untauglich und absolut nicht empfehlenswert. Ebenfalls nicht für den Regen ausgelegt waren unsere Fahrradhosen, Joggingschuhe und Socken, so dass die Weiterfahrt nach kurzer Zeit sehr unangenehm wurde. Bis zum nächsten Ort haben wir zunächst die Kilometer und schließlich die Meter herunter gezählt. Leider gibt es kein Foto von dieser quälenden Regenfahrt, so dass ich hier stellvertretend ein Foto vom nächsten Morgen (4. Tag) einstelle.

Nach 28 schottischen Kilometern haben wir dann vollständig durchnässt in Ballantrae eine offene Teestube zum Aufwärmen gefunden. Das indische Mittagessen hat sich als mäßig aber scharf entpuppt, der Kuchen sah besser aus als er schmeckte. Aber immerhin saßen wir im Trockenen. Das Wetter wurde nicht besser. Uns stellte sich die Frage, ob wir uns für läppische 28 km in Schottland haben nassregnen lassen oder ob wir trotz des starken Regens weiterfahren sollten.

Wir entschieden uns für letzteres und nahmen die 22 km bis Girvan in Angriff. In Girvan haben wir eine Art Hotel gefunden. An Preisverhandlungen war bei unserer Durchnässung nicht zu denken. Eigentlich mussten wir froh sein, in unserem Zustand überhaupt aufgenommen worden zu sein. Neben unserem 3-Bett-Zimmer haben wir uns noch ein eigenes Trockenzimmer gegönnt.

Das ganze Ausmaß unserer Durchnässung war erst im Hotelzimmer zu realisieren. Meine Lenkertasche hat dem durch den starken Gegenwind frontal niederprasselnden Regen nicht standgehalten. Jedoch war sie noch so wasserdicht, dass nach unten kaum Wasser ablief. Die dadurch in der Tasche entstehende Pfütze wurde zunächst durch meine Fahrradhandschuhe und unser Kartenmaterial bis zur vollständigen Sättigung aufgesogen. Anschließend hat es meine Videokamera erwischt, die nun nicht mehr vollständig funktionstüchtig ist. Unsere Kleidung mussten wir erst auswringen, dann mit Toilettenpapier trocken tupfen und schließlich auf dem Bett im Trockenzimmer trocknen lassen.

Das Beste an diesem denkwürdigen Tag war das Abendessen. Zum zweiten Mal während des Urlaubs habe ich ein Bruschetta zur Vorspeise genommen. Und wieder hatte es mit dem italienischen Original wenig gemeinsam. Vielmehr erinnerte es an eine kleine Pizza, war aber trotzdem sehr lecker.
--- 4. Tag ---

Bis auf eine gewisse Restfeuchte in Schuhen, Trikots und Fahrradhosen waren wir am nächsten Morgen wieder startbereit. Der Starkregen vom Vortag war einem Nieselregen gewichen, was wir in unserer Situation schon fast als angenehm empfanden.

Entlang der A 77 fuhren wir weiter nordwärts, ehe wir bei Turnberry auf die A 719 auswichen, um dem Verlauf der Küste weiterhin zu folgen. In den zeitweilig kurzen Regenpausen ergaben sich mitunter recht schöne Ausblicke auf die Steilküste (Bild).
Von Ayr bis Ardrossan entschieden wir uns für den Radweg N 7 (später N 73) der National Cycle Route. Der Radweg führte häufig entlang der Eisenbahnlinie, war angenehm zu fahren und gut ausgeschildert. Allerdings erhöhte sich die Streckenlänge gegenüber der ursprünglichen Planung auf der Schnellstraße.

Glücklicherweise setzte gegen Nachmittag der Regen aus und zeitweise ließ sich sogar die Sonne bewundern. Recht bald zogen jedoch wieder dichte Wolken auf, so dass sich Hoffen und Bangen in immer kürzeren Abständen abwechselten.

Die letzten Kilometer bis Largs fuhren wir dann wieder auf der Küstenstraße A 78. Nicht ohne uns kurz hinter Seamill zu verfahren. Vom trockenen Wetter leichtsinnig geworden folgten wir einem einsamen Fahrradwegweiser in eine Sackgasse. Nach 3 km mussten wir bei Portencross umdrehen, weil unsere Straße direkt in ein Privatgrundstück mündete.
--- 5. Tag ---

Der nächste Tag begann wie der vorherige: mit Nieselregen. Kurz nach unserem morgendlichen Aufsatteln besann sich der Regen aber seiner Stärke und ließ uns gleich am Ortsausgang von Largs unter dem erstbesten Bushaltestellenhäuschen Unterschlupf suchen.

Lange wollten wir nicht warten, so fuhren wir im wechselhaften Regen (Bild) weiter Richtung Gourock.
Zur Überfahrt über den Firth of Clyde nach Argyll nutzten wir die Dunoon-Fähre zum Hunters Quay.

Der Regen wurde wieder richtig stark und nach Verlassen der Fähre hieß es für uns gleich wieder in einer überdachten Bushaltestelle (Bild) zu warten.

Tatendurstig sind wir hier ein Regenloch zu früh losgefahren, so dass wir wiederum nach wenigen Metern in einem Cafe Unterschlupf suchen mussten.
Um die Mittagszeit reduzierte sich der Dauerregen auf gelegentliche Schauer. Wir fuhren am Loch Eck (Bild) entlang Richtung Strachur.

In Strachur selbst haben wir unser Mittagessen in einem Tearoom nachgeholt, wobei Falko und ich uns an einen Bambi-Burger herangewagt haben.

Fleischqualität leider unterdurchschnittlich, was sich durch gelegentliches Aufstoßen im Verlaufe der Weiterfahrt bemerkbar machte.
Zu unserem Tagesziel Inveraray mussten wir am Nachmittag noch Loch Fyne halb umrunden.

In der gelegentlich aufblitzenden Sonne ergaben sich hier schöne Ausblicke auf das Loch sowie die umliegenden Berge (Bild).
Als wir abends in Inveraray (Bild) ankamen, wurden die Betten langsam knapp, so dass wir flugs in einem Youth-Hostel landeten:

Etagenbett und Zulegematratze (0,7m * 2,0 m), insgesamt weniger als 5 m² Zimmerfläche.

Die Niete bei der abendlichen Bettenverlosung habe ich mir wieder selbst gesichert, wohl wissend, dass noch schlimmere Betten folgen sollten.

Ein Lichtblick war mal wieder das Abendessen. Zur Pizza gönnten wir uns eine aus drei kleinen Flaschen bestehende Weinprobe, die der chilenische Merlot eindeutig für sich entscheiden konnte. Aber auch der Nachtisch war sehr schmackhaft: Schokoladenkuchen mit warmer Vanillesauce, eine Kreation, die so nicht unbedingt auf der Speisekarte stand.
--- 6. Tag ---

Der sechste Tag sollte der schönste Tag werden. Den ganzen Tag hat es nicht wirklich geregnet und wir konnten ab dem späten Vormittag sogar sorgenfrei die Sonne genießen.

In Inveraray mussten wir uns noch einen entsprechend früh öffnenden Tearoom für unser Frühstück suchen.

Auf der A 819 radelten wir zum Loch Awe (Bilder seitlich und unten).
Eine schöne Pause legten wir am Visitorcenter des hier gelegenen Pumpspeicherkraftwerks ein.

Auf der Nordseite des Loches fuhren wir die A 85 bis Taynuilt weiter.
Von hier führte ein schöner Radweg durch das Glen Lonan (Bild) nach Oban.

Vor der Belohnung durch schöne Ausblicke in der einsamen und nur zur Viehweide genutzten Landschaft mussten wir noch den ersten größeren Anstieg des Tages bewältigen.
Längs des Radweges waren viele Schafe und einige schottische Hochlandrinder (Bild) zu bewundern.

Schon recht früh am Nachmittag haben wir nach einer vergleichsweise kurzen Etappe Oban erreicht. Die Stadt selbst schien als einzige größere Stadt in der Region aus allen Nähten zu platzen. Daher wurden auch hier die Betten wieder knapp, doch wir haben noch ein schmuckes 3-Bett-Zimmer (mit rätselhafter Eckabtrennung) ergattert.

Nach italienischem Abendessen und einem Dudelsackkonzert am Hafen fühlten wir uns einem Whiskeytest in der zweitbesten Kneipe gewappnet. Ich muss zugeben, als erster geschwächelt zu haben, aber der unverschnittene Whiskey aus lokaler Destillation schmeckte mir einfach entschieden zu streng.
--- 7. Tag ---

Das Frühstück am nächsten Morgen war schlechter als es das Zimmer hätte erwarten lassen. Wurst und Käse musste man sich in der Küche selbst aus den Einschweißverpackungen fummeln. Bei entsprechender Gästezahl doch etwas unappetitlich. Besser war heute das Wetter: der letzte regenfreie Tag.

Frohen Mutes machten wir uns auf den Weg zu unserem Tagesziel Fort William. Die Strecke führte den ganzen Tag auf der Ostseite des Loch Linnhe (Bild) entlang.
Wir folgten ausschließlich den Hauptstraßen A 85, A 828 und A 82.

Mit zunehmender Entfernung von Oban nahm zum Glück der anfänglich noch recht starke Verkehr ab (Bild). Ebenso reduzierte sich die Besiedlungsdichte, so dass wir uns allmählich Sorgen um unser Mittagessen machen mussten.

Bei North Ballachulish lag endlich die erhoffte Tankstelle am Weg. Erst nachdem wir uns mit Süßwaren und Chips eingedeckt hatten, entdeckten wir eine wenig Vertrauen erweckende Burgerbude auf Rädern unmittelbar hinter der Tankstelle.
Von den Sitzgelegenheiten (Bild) angezogen bestellten wir wider jede Vernunft unsere Burger.

Falko und ich nahmen den Burger mit Rindfleisch, Marion den mit Rührei. Vor dem Verzehr machte man sich so seine Gedanken über die hoffentlich ununterbrochene Kühlkette und Erinnerungen an den Bambi-Burger von Strachur kamen hoch.

Wider erwarten schmeckten die Burger ausgesprochen gut und auch gesundheitlich stellten sich keine negativen Folgen ein.

Fort William haben wir recht früh erreicht und dort das erste freie Hotel unmittelbar am Ortseingang gewählt. Aus purer Angst vor Zimmerknappheit.

Vor dem Abendessen sorgte Falko noch für eine handfeste Überraschung. Wer ihn kennt, der weiß, dass er seit unserer zweiten Etappe 1998 ausschließlich in Trikots, Windstoppern und Regenjacken vom Team Telekom bzw. T-Mobile fährt. Anlässlich der jüngsten Doping-Skandale bei der letzten Tour-de-France ist er dieser Vorliebe aber abtrünnig geworden. Was lag da näher, als im Anti-Doping-Trikot zu fahren. Und damit es auch so richtig auffällt, gab es eine Runde Freitrikots für alle.

Unsere Anti-Doping-Kampagne startete beim anschließenden Abendessen im Hotel. Lecker war die Vorspeise in Form von Melonenscheiben mit Portwein. Nach dem fischigen Hauptgericht kamen wir zur Dessertauswahl. Falko entschied sich für das Vanilleeis mit Baileys. Marion war eigentlich schon satt, nahm dann aber auch das Vanilleeis mit Baileys, allerdings ohne Vanilleeis. Britischen Humor ist man in Schottland wohl gewohnt. So kam der Baileys nicht im Glas, sondern in der Eisschüssel serviert.
--- 8. Tag ---

Mit dem schönen Wetter war es nun wieder vorbei. Im seichten Regen schwangen wir uns am nächsten Morgen auf die Räder (Bild).

Die an Loch Lochy, Loch Oich und Loch Ness vorbeiführende Strecke wird auch "The Great Glen" genannt. Die einzelnen Lochs sind untereinander durch den "Caledonian Canal" verbunden.

Eigentlich sollte es hier wieder einen Radweg geben, doch die Beschilderung für Fahrräder ist wohl wieder zurückgebaut worden. Wir sind daher weitgehend den Wanderzeichen gefolgt. Insbesondere der Abschnitt vor und bei Loch Oich hat sich wegen des Wurzelwerks und des matschigen Untergrunds nur als bedingt Tourenrad tauglich herausgestellt.
Das erste Stück bis Gairlochy sind wir auf der Ostseite des Kaledonischen Kanals geradelt, um dort auf die Westseite zu wechseln. Der Weg führte nun nicht mehr am flachen Ufer entlang sondern zunächst über die schmale B 8005 bis Clunes. Anschließend radelten wir westlich von Loch Lochy über recht hügelige Waldwege, die schöne Ausblicke auf die gegenüberliegenden, wolkenverhangenen Berge boten (Bild).
Hinter Loch Lochy wechselten wir wieder auf die Ostseite. Der hier vorgefundene Weg ist wie oben schon angedeutet allenfalls als Trampelpfad zu bezeichnen (Bild). Dafür hat der Regen aufgehört und ein paar vereinzelte Sonnenstrahlen verirrten sich nach Schottland. Hinter Loch Oich wurde die Strecke wieder besser und bis Fort Augustus gab es einen schön ausgebauten Weg direkt am Kanal.

Zur Mittagspause in Fort Augustus haben wir einen Chickencheeseburger mit Chips gegessen. Hatten wir den ganzen Morgen nur wenige Menschen gesehen, so waren wir hier von dem touristischen Ansturm überrascht. Waren die alle nur wegen Nessie hier? Oder lag es an der beeindruckenden Schleusenanlage? Landschaftlich hatte Loch Lochy jedenfalls mehr zu bieten als Loch Ness.

Nach der Mittagspause fuhren wir bei teilweise leichtem Nieselregen bis Lewiston auf der A 82. Das Wetter war wieder schlechter geworden und so wollten wir nicht das Risiko eingehen, weitere Zeit auf den Wanderwegen zu vertrödeln. In Lewiston haben wir kurz hinter dem Ortseingang ein privates Bed & Breakfast bezogen. Hier mussten wir uns an grelle Farben (pink) und unzählige Pudelfiguren gewöhnen.
--- 9. Tag ---

Wie es sich für anständige Touristen gehört, haben wir die Vermieterin am nächsten Morgen beim Frühstück gefragt, ob sie denn schon einmal Nessie gesehen hätte. Natürlich erhielten wir die wahrscheinlich vom Touristenbüro vorgegebene Standardantwort, dass sie persönlich zwar Nessie noch nicht gesehen habe, dafür aber von glaubhaften Leuten (Ärzte und Anwälte) gehört habe, die Nessie angeblich schon gesehen hätten.

Um Nessie haben wir uns nicht weiter gekümmert und uns stattdessen auf den Weg über die A 833 nach Belladrum und Beauly gemacht. Hier galt es erstmal eine ordentliche Steigung von 15 % zu überwinden. Zur Belohnung setzte auf halber Höhe auch noch der übliche Regen ein. Unser Weg führte dann (wieder halbwegs trocken) weiter über die A 862 nach Dingwall. Hier haben wir auf der Suche nach einem geeigneten Radweg wegen der unzureichenden Beschilderung mindestens eine Ehrenrunde gedreht. Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren entschieden wir uns, über die stärker befahrene A 9 nach Evanton zu fahren. Als Entschädigung für die wenig schöne Straße konnten wir im Wasser eine Robbe entdecken, die sich auf einem Stein räkelte.

In Evanton haben wir unser Mittagessen in einem Supermarkt gekauft und auf einer gemütlichen Bank verspeist. Auf dem weiteren Weg in nördlicher Richtung (Bild) waren wir nicht die einzigen Fahrradfahrer. Wiederholt kreuzte sich unser Weg mit einer Gruppe junger Franzosen (,die wir am Vortag das erste Mal gesehen haben) sowie einer Gruppe vier älterer Briten. Beide Gruppen waren auf dem Weg zum nördlichsten Punkt Schottlands.
Wir fuhren weiter über die B 9176 und hatten erstmal einen längeren Anstieg zu bewältigen, der uns allerdings einen schönen Ausblick (Bild) auf unsere weitere Wegstrecke nach Bonar Bridge bescherte. Von hier aus fuhren wir die A 836 in nördlicher Richtung. Da das Wetter so halbwegs mitspielte und wir unser Hotel in Lairg schon vor 2 Tagen gebucht hatten, blieb noch genug Zeit für einen kleinen Abstecher zum Shin-Wasserfall und die etwas längere Strecke direkt am Fluss.

Kurz vor unserer Ankunft in Lairg fing es wieder heftiger zu regnen an. Mangels Alternativen nahmen wir unser eher mäßiges Abendessen im Hotel ein und legten uns früh zu Bett. Mittlerweile addierten sich die Mückenstiche der letzten Tage zu einem sich über beide Arme und Beine erstreckenden Gesamt-Juckreiz. Und es sollte noch schlimmer werden.
--- 10. Tag ---

Erwartungsgemäß wurde das Wetter zunächst nicht besser und zumindest den ganzen Vormittag begleitete uns der gewohnte Dauerregen. Wir fuhren über die A 836 immer weiter in den einsamen Norden (Bild). Die Straße wurde immer schmaler und schließlich einspurig. Einige Autos kamen uns aber dennoch entgegen. Wohl deshalb, weil Sonntag war und die Leute in die Kirche fuhren. Jedenfalls lief der Verkehr zwei Stunden später in die entgegengesetzte Richtung.
Bei Altnaharra bogen wir in die noch kleinere B 873 ein. In der zunehmenden Einsamkeit waren die meist am Wegesrand schmatzenden Schafe unsere einzigen Wegbegleiter.

Pünktlich zur Mittagspause bei Syre hörte der Regen auf und die Sonne bahnte sich einen Weg durch die Wolkendecke. Verpflegen konnten wir uns hier nur mit unseren mitgebrachten Keksen und Weingummis. Recht bald nutzten wir das trockene Wetter und radelten weiter nordwärts (Bild).
Eigentlich wollten wir ja in Bettyhill übernachten, aber bei dem angenehmen Wetter fuhren wir an der Küste (Bild) entlang noch weitere 10 km bis Strathy.

Übernachtet haben wir in Strathy mal wieder in einem privaten Bed & Breakfast. In der kleinen Ansiedlung gab es kein Restaurant, so dass unsere Vermieterin uns auch noch ein Abendessen zubereitete:

Lachs mit Gemüse, frischen Kartoffeln und super süßem Weißwein. Noch süßer als der super süße Weißwein war nur noch der folgende Cheesecake zum Dessert.
--- 11. Tag ---

Unsere Vermieterin musste gegen 9 Uhr ihr Haus verlassen, so dass wir trotz Regens wieder auf der Straße standen. Zum Glück hatten wir nur noch weniger als 40 km bis zum Fährhafen in Scrabster zu fahren und stellten uns erstmal in ihrer Blechgarage unter. Alles Warten nutzte nichts und so begaben wir uns schließlich auf die nächste Regenfahrt.

Da die Fähre erst abends gegen 22 Uhr abfuhr blieb uns der ganze Nachmittag in Thurso, einer größeren Stadt direkt neben Scrabster. Bei dem trostlosen und regnerischen Wetter haben wir uns hauptsächlich in Cafes aufgehalten. Zum Abschluss sind uns sowohl die französische als auch die britische Fahrradgruppe auf ihrem Weg zum nördlichsten Punkt Schottlands noch mal freudig begegenet.
--- 12. Tag ---

Auf hoher See war das Wetter richtig klasse. Keine Wolke, blauer Himmel und Sonne pur. Vom Wetter der letzten Tage gebeutelt, genossen wir die Zeit nach dem Frühstücksbuffet auf dem Sonnendeck (Bild).

Ankunft in Bergen war um 16 Uhr. Bereits eine Stunde vor dem Anlegen zogen die ersten weißen Wölkchen auf, die innerhalb kürzester Zeit von einer bedrohlich grau-schwarzen Wolkendecke abgelöst wurden. In Bergen verschwendeten wir keine Zeit und machten uns nach einem kurzen Fotostopp vor den alten Speichergebäuden auf den Weg nach Osoyro. Wir folgten zunächst dem eigentlich ganz gut ausgeschilderten Fahrradweg nach Haugesund (Route 1), der auch über Osoyro führte. Nach etwa 10 km haben wir wohl einen Abzweig zu früh genommen und mussten bevor wir uns restlos verfahren der Hauptstraße E 39 folgen.

Jetzt hat es auch nicht mehr lange bis zum erwarteten Starkregen gedauert. In Osoyro waren wir jedenfalls wieder patschnass. Zum Hotel Solstrand mussten wir noch über einen Berg fahren, dann kam der Schock: alles ausgebucht. Auch im nahe gelegenen zweiten Hotel des Ortes.

Anbieten konnte man uns Ferienhäuser in einer knappen Autostunde Entfernung. Für uns nicht zu gebrauchen. Sollten wir darauf hoffen, dass einer der acht angemeldeten aber noch nicht erschienenen Gäste kurzfristig noch abspringt. Wir waren uns unschlüssig und tropften im Hotelfoyer vor uns hin. Schließlich war es mittlerweile auch schon nach 19 Uhr.

Zum Glück taten wir der Rezeptionistin bald so Leid, dass sie uns eine leere, zum Hotel gehörende Villa zur Übernachtung anbot. Über den Preis verhandelten wir erst gar nicht. Schließlich kannten wir den Umrechnungskurs der norwegischen Kronen sowieso nicht. Beim Geldabheben in Bergen hatten wir den Kurs anhand der Angebotsposter eines Supermarktes noch grob auf 1 zu 20 abgeschätzt.

Nach dem vorzüglichen Abendessen im Hotel trauten wir uns dann doch nach dem Umrechnungskurs zu fragen. Wir hatten uns grob verschätzt. Statt durch 20 mussten die Kronen durch 8 geteilt werden. Damit belief sich die Rechnung für unser Abendessen auf knappe 200 Euro. Dafür war das Essen dann doch etwas zu kalt geraten.
--- 13. - 15. Tag ---

Dauerregen am nächsten Morgen. Kommentare wie: "Letzte Woche war noch schönes Wetter hier." konnten uns nicht aufheitern.

Im Hotel gab es einen Internet-PC, an dem wir den Vormittag verbrachten. Der Ausblick des Wetterberichts: 6 Tage Regen. Macht da die Weiterfahrt noch Sinn? Für Freitag gab es noch freie Plätze auf der Fähre nach Hanstholm (Dänemark). Mietwagen in Dänemark und Deutschland wären auch noch zu kriegen. Nach kurzer Beratung entschieden wir uns für den strategischen Rückzug. Tourabbruch in Osoyro.

Unseren Aufenthalt in der Villa des Hotels Solstrand haben wir um eine Nacht verlängert. Dazu haben wir noch eine Nacht in Bergen gebucht. Das Abendessen in der Villa haben wir uns dieses Mal im Supermarkt in Bergen gekauft. Auch die Sparvariante kostete noch 50 Euro, davon beim Bäcker alleine 16 Euro für 2 Baguettes, 3 Milchbrötchen und 2 normale Brötchen. Unglaublich. Trotzdem genossen wir den Ausblick auf den Fusafjord durch die Panoramafenster unserer Villa beim Abendessen (Bild).

Donnerstag Morgen sind wir mit dem Fahrrad bei wechselhaftem Wetter zurück nach Bergen gefahren. Bei der Rückfahrt sind wir auch streng der ausgeschilderten Route gefolgt, welche aufgrund höherer Steigungen doch etwas zeitaufwendiger war als unsere Strecke von Dienstag. Das wechselhafte Wetter entwickelte sich abermals zum Dauerregen, so dass wir unsere Entscheidung abzureisen nicht bereuen mussten.

Das Hotel Hanseatic in Bergen hatte als drittes Bett nur ein Zustellbett, das den Namen wahrlich nicht verdient hat. Bei der Bettenverlosung hatte ich diesen Urlaub schon einige (erträgliche) Nieten gezogen, so dass es bei diesem Übernachtungsgegenstand Falko erwischt hat. Schon beim ersten Aufsitzen klappte der Gegenstand in sich zusammen. Darüber hinaus war der Matratzenersatz weicher als ein Sitzkissen und nach dem Aufliegen so dünn wie ein Blatt Toilettenpapier. Falko konnte einem hier wirklich Leid tun.

Die verbleibende Zeit haben wir im Dauerregen von Bergen vertrödelt, die Gummistiefelmode der Bergenerinnen bewundert, unter Brücken auf besseres Wetter gewartet, Kaffee getrunken und den Aquazoo besucht.

Am Freitag um 16 Uhr sollte dann endlich die Fähre nach Hanstholm ablegen. Auf Radfahrer war man schlecht vorbereitet. Als Aufenthaltsraum bis zur Abfahrt blieben nur die Toiletten. Da war es noch angenehmer im Regen zu stehen. Zum Glück hatte die Fähre auch nur 1,5 Stunden Verspätung.

Den eigentlichen Höhepunkt der diesjährigen Tour haben wir nicht erreicht. Den spektakulären Rallarvegen und den 10.000. Tourkilometer heben wir uns für nächstes Jahr auf. Dann geht es ganz bestimmt bei hoffentlich besserem Wetter von Osoyro wieder los.

seit 25.03.1999
Letzte Änderung: 26.06.2013